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Das Bambus-Lexikon     
   Die Bambus-Enzyklopädie
     The Bamboo Lexicon
       Le Lexique de Bambou

                                          Mehr als 40 Jahre Bambus
Auf 1300 Seiten mit mehr als 14000 Bilder und Informationen über Bambus / At 1300 pages more than 14000 images about bamboo / À 1300 pages plus de 14.00 images sur le bambou (Oktober 2015)

Bambusinformationen: Sie können im Feld Suchen/Search ein Thema oder ein Begriff eingeben, um so schneller an das Ziel zu gelangen. Beispiele für eine Suche: suchen Sie nach Bambusinformationen und Bilder von einem Bambus ohne Ausläufer, dann geben Sie horstig oder keine Ausläufer ein. Wünschen Sie Information zu Bambus im Kübel, so geben Sie entweder Kübel, besser aber Kübelpflanze ein. Möchten Sie eine Bambushecke anlegen, dann geben Sie Bambushecken ein usw. Anschließend wählen Sie aus den Berichten und Artikeln Ihr spezielles Thema aus. So finden Sie in meinem Bambuslexikon in der Regel immer eine Antwort auf Ihre Fragen. Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass ich aus Mangel an Zeit allgemeine Fragen in meinem privaten Lexikon nicht beantworten kann. Sollten Sie spezielle Fragen haben, so schicken Sie mir eine Email  fv@bambus-lexikon.de  Für eine größere Bildansicht klicken Sie in das Bild / Click on the photo to see larger image.

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Bambus aktuell 2015

Im November: Gelbe Blätter sind vor dem Winter normal.

Sämtlich Bambusse werfen vor dem Winter einen Teil ihrer Blätter ab. Besonders auffällig an den Bambussen ohne Ausläufer, der Sorten von Fargesia. Während sich die Phyllostachys etwas später und fast unbemerkt einen Teil ihrer Blätter entledigen, können Fargesien bis zu 50% ihrer Blattmasse verlieren. Fargesien, die erst in diesem Jahr und besonders bei den Pflanzen die nach dem Sommer gepflanzt wurden, zeigen jetzt viel mehr gelbe Blätter.

Erklärung: die Pflanzen sind nicht voll eingewurzelt. Je sdpäter gepflanzt wurde, um so mehr Blätter verlieren die Pflanzen. Die Blätter der Fargesia-Arten verfärben sich gelb, werden dunkelbraun bis schwarz bevor sie abfallen. In winterkälteren Regionen verlieren die Pflanzen mehr Blätter als z. B. am Rhein oder im südlichen Frankreich, wo die Tagestemperaturen heute noch 20° erreicht haben.

2015 war ein gutes Jahr für die Fargesien. In diesem Jahr hatten wir in vielen Regionen ausreichend Niederschläge. Wer in den Hitzeperioden ausreichend gewässert hat, der konnte einen sehr guten Zuwachs an dem Bambus ohne Ausläufer, Fargesia Gartenbambus, verzeichnen.
In einem Fargesienjahr bilden alle Fargesia eine besonders große Blattmasse und viele neue Halme aus. In vielen Gegenden kam es auf Grund der warmen und sonnigen Tage Ende September bis 4. Oktober und bei Nachttemperaturen von 1,2-5° sehr früh zum ersten Blattabwurf = gelbe Blätter. Daher sind in diesen Tagen in Norddeutschland die gelben Blätter wesentlich auffälliger.
Bei einer Pflanzung im ersten Jahr und besonders nach dem Sommer, wirft Bambus mehr Blattmasse ab, als wenn sich der Bambus schon im Garten etabliert hat. Bei gut eingewurzelten Pflanzen verlieren die Fargesien in der Regel um 20% der Blattmasse. In den ersten Jahr können es bis zu 50% sein. Anfangs bekommen die Blätter gelbe Spitzen und werden dann komplett bräunlich und gelb, bevor sie abfallen.
Im nächsten Frühjahr bilden sich dann wieder neue Blätter und alle Fargesia-Arten zeigen schnell ihr dekoratives grünes Kleid.

 

Bambus:Bambus aktuell 2015

Schnell werden in diesem Jahr ...

Bambus:Bambus aktuell 2015

die Blätter auch an Fargesia rufa gelb.

Bambus:Bambus aktuell 2015

Gelbe Blätter an Fargesia murielae ...

Bambus:Bambus aktuell 2015

Ende September in Norddeutschland.

Bambus:Bambus aktuell 2015

Gelbe Blätter an Denudata Anfang September 2008 ...

Bambus:Bambus aktuell 2015

die selbe Pflanze Ende September 2010.

Bambus:Bambus aktuell 2015

In zu trockenen Böden bekommen die Pflanzen mehr gelbe Blätter.

Bambus:Bambus aktuell 2015

Der Jade Bambus im Kübel Mitte November.

Bambus:Bambus aktuell 2015

'Flamingo' in einem zu kleinen Pflanzgefäß Anfang November.

3. Oktober: Bambusdekoration in Frankfurt.

Wunderschöne Dekoration aus Bambus in Frankfurt. Weitere Informationen hier

13. September: Vögel nisten gerne im Bambus.

In unseren Breiten nisten viele Vögel im Bambus. Bei mir wird der große SPECTABILIS seit Ende Mai täglich als Schlafplatz von zirka 50 Spatzen benutzt.

Im Garten hatten wieder 6 Amseln und mehr als 5 Meisen, einige Spatzen (Haussperling oder Sperling), 3 Ringeltauben und Rotkehlchen ihre Nester gebaut. Die kleinen Vogelarten nisten überwiegend in den großen Fargesia, oft auch in den kleineren Phyllostachys im Gewächshaus. 

Bambus:Bambus aktuell 2015

15.9.2015: Jetzt brauchen die Flüchtlinge unsere Hilfe!

Ich kann mich nicht länger vor dem Elend der Flüchtlinge und wie wir mit ihnen umgehen verschließen. Mein Bambuslexikon steht jedem Besucher kostenlos zur Verfügung und so kann ich nur dazu aufrufen: bitte helft wo Ihr nur könnt.

Bitte helfen Sie durch Geld- und Sachspenden, denn die Flüchtlinge benötigen auch Ihre Hilfe. Unsere Regierung und die Politiker hätte schon vor Monaten reagieren müssen anstatt immer nur zu reden und nicht zu handeln.

Notunterkünfte, wie z. B. stillgelegte Kasernen, stehen ausreichend zur Verfügung, die man schon längst hätte herrichten können. Es fehlt immer noch auch an freiwilligen Helfern. Die Mehrzahl der Deutschen verschliesst Augen und Ohren. Öffnet Eure Herzen und Eure Geldbeutel. Wenn nur jeder Hunderste Deutsche 10 € spenden würde und die Spenden gezielt eingesetzt würden, dann wären die 80 Millionen Euro schon eine große Hilfe.

12. September: Auch Fargesia werden irgendwann zu hoch und zu breit.

Es ärgert mich schon, wenn ich immer öfter Emails mit ähnlichen Mitteilungen erhalte: Mein Nachbar hat nämlich einen Bambus, welcher nicht Ausläufer treibend ist, aber trotzdem unter seiner Gartenhütte durch gewachsen ist. Die Sorte ist uns leider unbekannt.

Bambus ohne Ausläufer, also Fargesien können nicht unter einer Gartenhütte oder Fundamenten hindurch wandern. Wohl aber Phyllostachys, Pleioblastus und Sasa, und andere Ausläufer treibende Bambusarten, die unter falschen Namen und mit falschen Angaben gehandelt werden! Bambus 'um jeden Preis' zu verkaufen ist an der Tagesordnung, denn Bambus immer populärer. Unter dem Namen Bambus läßt sich zur Zeit alles verkaufen, nicht nur Bambuspflanzen, auch Gräser und einige Stauden, die dann einfach als Bambusgras angeboten werden, wie z. B. Chinaschilf (Miscanthus), auch der Hängebambus und das Seychellengras oder der Heilige Bambus 

Auch der Platzbedarf der horstig wachsenden Fargesien wir in der Regel unterschätzt. Also immer mindestens 50 Zentimeter, besser 1 Meter vom Zaun oder Mauer und Gebäuden pflanzen. Aber keine Bange, die Fargesien können in der Regel durch Abstechen auch auf kleineren Flächen und schmaleren Streifen kultiviert werden. Bevor die Pflanzen im unteren Bereich mehr als 1 Meter im Durchmesser erreichen, können sie im Frühjahr oder nach dem Sommer abgestochen werden und auch in der Höhe eingekürzt werden. Auch der Überhang kann der Gartenschere 'zum Opfer' fallen. Die Schnittstellen verwachsen sich schnell, denn die Fargesia sind sehr Schnitt verträglich, wächst also immer wieder nach und schon bald ist die Pflanze oder die Hecke wieder voll beblättert.

Wenn die Pflanzen zu breit werden, schneiden Sie einfach rundherum die neuen Hakme direkt am Boden ab. Wenn Ihnen die Fargesia zu hoch wird schneiden Sie die Halme 5 mm über der Verzweigung ab.

 

Bambus:Bambus aktuell 2015

Hier sollten die Fargesien mittig gepflanzt werden und später an den Längsseiten abgestochen werden.

Bambus:Bambus aktuell 2015

Platzbedarf wird hier unterschätzt.

Bambus:Bambus aktuell 2015

'Fontaene Mini' vor dem Schnitt ...

Bambus:Bambus aktuell 2015

nach dem Schnitt.

Bambus:Bambus aktuell 2015

Nitida 'Fontaene' vor dem Schnitt ...

Bambus:Bambus aktuell 2015

nach dem Schnitt.

8. September: Kübelpflanzen überwintern.

Denken Sie schon jetzt an einen ausreichenden Winterschutz für Ihre Bambuspflanzen im Kübel oder eine gute Überwinterungsmöglichkeit.. Winterschutz

Im Angebot befinden sich sich inzwischen auch kleinere Folienhäuser ab 2 m². Hier erfahren Sie mehr.

In kälteren Regionen können die Pflanzen in den kleinen Folienhäuser mit Bodenheizkabel oder Heizplatten vor zu tiefen Frösten geschützt werden. Vor Frösten im unbeheizten Folienhaus können die Pflanzen eingeraben (im Boden versenkt) werden. Bei tiefen temperaturen zusätzlich mit trockenem Stroh dick abdecken. Achten Sie an eine ausreichende Lüftung an frostfreien Tagen. Infos hier

Bei milden Wintertemperaturen und an sonnigen Plätzen (Balkon etc.) müssen die Überwinterungshäuser ausreichend gelüftet werden.

Bambus:Bambus aktuell 2015

An einem windgschützten Paltz ohne Wintersonne sind die 'Jiuzhaigou's in der Regel auch im Kübel winterhart.

5. September: Phyllostachys entfernen.

Der abgebildete Bestand soll komplett entfernt werden, warum? Die Fläche ist zu klein und der Bestand nimmt dem Nachbarn sehr viel Licht.

1. Auf so kleinen Pflanzflächen und an der Grundstückgrenze sollte kein Phyllostachys gepflanzt werden. Der Grundstücksbesitzer ist verpflichtet jede Gefahr und Belästigung, die von seinem Grundstück ausgehen kann, zu vermeiden.

2. Die Pflanzflächen sollte nicht zu klein gewählt werden, dann nach 3 bis 5 Jahren, je nach Region und Standort, ist mit einem gewaltigen Jahreszuwachs zu rechnen. Je höher die zu erwartende Endhöhe und je dicker die Halme werden können, um so mehr Platz benötigt ein Phyllostachys. Nur wenn später innerhalb der eingegrenzten Flächen in jedem Jahr die Rhizome am Rand innerhlab der Sperre ausgegraben und Halmpartien entfernt werden, können Flächen unter 12 Quadratmeter ausreichend sein!

3. Verwenden Sie nur eine gute, 2 Millimeter dicke und möglichst 1 Meter breite Rhizomsperre. Lassen Sie die Sperre 5 Zentimeter über dem Boden überstehen und entfernen Sie laufend die Rhizome, die über die Sperre kriechen. Denken Sie daran, keine Rhizomsperre gibt Ihnen eine Garantie, dass der Bambus nicht doch unter der Sperre hindurchwandern kann oder die Sperre nach vielen Jahren zum Platzen bringt.

4. Alle Rhizome und Halme, die am inneren Rand der Sperre wachsen, sollten im Abstand von mindesten 2 Jahren ausgegraben und Erde nachgefüllt werden. Halten Sie einfach den äußeren Pflanzbereich auf ca. 30 Zentimeter frei von Halmen und Rhizomen, lichten Sie den Bestand regelmäßig aus, stechen Sie innerhalb des Bestandes nach 5 bis 10 Jahren Halmpartien heraus und Sie sollten mehr als 10 Jahre Freude an den Riesengräsern haben.

5. Eine sicher Methode ist ein 150 Zentimeter tiefes Betonfundumanent, aber auch dann müssen nach Jahren innerhalb der Fläche Rhizome und alte Halme ausgegraben werden, denn ein Phyllostachys hört erst auf sich zu verbreiten, wenn er in Blüte kommt.

Anmerkung, auf kleinen Grundstücken und in Reihenhausgärten sollte grundsätzlich auf Phyllostachys und Co verzichtet oder nur in der Grundstücksmitte gepflanzt werden.

 

Bambus:Bambus aktuell 2015

Ph. bissetii westlich von Krefeld.

3. September: Jetzt ist eine gute Gelegenheit Rhizome zu entfernen.

Meinen mehr als 12 Jahre alten Solitär von Phyllostachys aureosulcata 'Spectabilis' kultiviere ich auf einer Fläche von 2,5x2,5 Meter.

Nach zwei Seiten wird der Bambus durch eine niedrige Betonmauer, zu einer Seite durch eine Rhizomsperre und vorne mit Rasenkantensteinen begrenzt. Bevor die Rhizome die Rasenkantensteine unterwandern, steche ich sie alle 3 Jahre ab. Eine anstrengende Arbeit, bei der auch ich schon einen Spatenstil abgebrochen und ein Spatenblatt verbogen habe. Aber der Aufwand lohnt sich.

Bambus:Bambus aktuell 2015

Rhizome von SPECTABILIS

28. August 2015: Phyllostachys im Kübel.

Absolut nicht zu empfehlen und falsch: Phyllostachys dürfen nicht in einen Maurerkübel (Speisbütt) gepflanzt werden. Kübel aus Kunststoff können auch nicht als Rhizomsperre verwendet werden. Weder mit Boden und Wasserabzugslöchern noch ohne Boden, denn die Rhizome wachsen schnell unten hinaus! Wachsen die Rhizome anfangs noch rundherum im Container, so finden sie sehr schnell den 'Ausgang' und wandern - anfangs unsichtbar - in der Erde, bis sie dann schnell irgenwo im Garten mit neuen Halmen wieder auftauchen.

Bambus:Bambus aktuell 2015

Die Kraft der Rhizome wird in der Regel unterschätzt ...

Bambus:Bambus aktuell 2015

so wie dieser Kübel gesprengt wurde, wird auch ein in den Boden eingelassener Behälter gesprengt.

August 2015: Laborvermehrung. Aktueller denn je.

Immer öfter erhalte ich Anfragen 'warum wächst mein Bambus nicht'.

Oft stammen die Bambusse nachweislich aus der Laborvermehrung. Die Pflanzen sind weniger winterhart und wüchsig. Ausnahmen bestätigen die Regel.

www.fargesia-ring.de

Stellungnahme der EBS-Deutschland e.V. zu mikrovermehrten Bambussen      <ins></ins>

Mai 2007

Synopsis

Die EBS-Deutschland e.V. beobachtet seit etlichen Jahren die Mikrovermehrung von Bambus. Sie hat dabei auch die langjährigen Erfahrungen ihrer Mitglieder mit mikrovermehrtem Bambus berücksichtigt.  Die bis jetzt vorliegenden Erkenntnisse erlauben die folgende vorläufige Stellungnahme.

Mikrovermehrung

Die Mikrovermehrung beim Bambus (oft auch als Meristemkultur bezeichnet) ist eine Methode, um aus Achselknospen von Bambuspflanzen über die Gewebekultur (in vitro) in kurzer Zeit sehr große Mengen an Bambusjungpflanzen zu produzieren. Dazu werden die Achselknospen in Sterilkultur überführt und durch Pflanzenhormone (Cytokinine wie 6-Benzylaminopurine) zur Zellteilung angeregt. Die entstehenden in vitro-Pflanzen werden später durch Zugabe anderer Pflanzenhormone (Auxine wie NAA oder IBA) zur Wurzelbildung angeregt und anschießend wieder auf Erde gebracht. Diese Pflanzen werden dann langsam wieder abgehärtet und eine Zeit lang kultiviert, bevor sie in der Regel noch als recht kleine Pflanzen in den Handel gelangen.

Empfehlung

Die EBS Deutschland e.V. rät aufgrund ihrer Erfahrungen zum gegenwärtigen Zeitpunkt davon ab, mikrovermehrten Bambus zu verwenden, sofern der arttypische Habitus der Pflanzen erreicht werden soll. Oft haben mikrovermehrte Pflanzen viele artuntypisch dünne Halme und sind verhältnismäßig niedrig und buschig gewachsen. Dieser artuntypische Wuchs hält sich bei leptomorphen Bambussen (z.B. Phyllostachys) nach den Erfahrungen einiger Mitglieder der EBS z.T. schon über 15 Jahre. Die üblicherweise zu erwartenden Höhen und Halmdicken sind bis zum heutigen Tage an allen Standorten, über die Erfahrungen vorliegen, noch nicht erreicht worden. Für den Verbraucher und Pflanzenfreund wäre es daher von Vorteil, wenn so vermehrte Pflanzen gekennzeichnet würden, um vor unliebsamen Überraschungen geschützt zu sein. Leider gibt es diese Kennzeichnung bisher noch nicht. Für den Bambuskenner ist es noch relativ leicht, die im Handel befindlichen, nicht konventionell vermehrten Pflanzen zu erkennen. Aber was ist mit dem Erstkäufer? Zur Zeit werden im Handel sowohl Bambus-Arten oder Sorten, die konventionell als auch durch Mikrovermehrung vermehrt worden sind, angeboten.

Bambusse mit pachymorphen Wuchsverhalten (z.B. Fargesia), die mittels Mikrovermehrung propagiert wurden, scheinen dagegen viel eher einen arttypischen Wuchs zu entwickeln. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Zum einen können blühende Fargesia durch Mikrovermehrung in vegetatives Wachstum zurückversetzt werden und fangen dann möglicherweise relativ bald wieder an zu blühen. Zum anderen ist nicht ausgeschlossen, dass die in vitro-Vermehrung auch von Sämlingsmaterial ebenfalls zu einer artuntypisch verfrühten Blüte führt.

Die EBS-Deutschland e.V. ist der Auffassung, dass Bambuspflanzen aus Mikrovermehrung noch viele Jahre beobachtet werden müssen - und das geschieht in viele<ins>n</ins> Gärten von Mitgliedern der EBS-Deutschland - bevor ein abschließendes Urteil letztlich möglich ist.. Für die EBS Deutschland e.V. sind aber nach den gegenwärtigen Erfahrungen Pflanzen, die aus dieser Vermehrungsart entstammen, nur dann zur Verwendung geeignet, wenn der artuntypische Wuchs bewusst angestrebt wird (zum Beispiel beim Einsatz in kleinen Gärten). Dies setzt aber eine Information des Erwerbers über die abweichenden Wuchseigenschaften voraus. Ohne eine solche Information hält die EBS Deutschland e.V. den gewerblichen Verkauf solcher Pflanzen für eine Irreführung der Verbraucher. Allein zum Schutz vor Reklamationen, aber auch zur Erhaltung ihres guten Rufes empfiehlt die EBS-Deutschland e.V. den Fachverbänden und den Unternehmen, die mit Pflanzen handeln, auf der Kennzeichnung mikrovermehrter Bambuspflanzen zu bestehen oder sich die konventionelle Vermehrung von den Produzenten oder Zwischenhändlern vertraglich zusichern zu lassen. . Ohne eine solche Praxis wird dem Ruf der Pflanze Bambus in Zukunft großer Schaden angetan.

Nachfolgend ein Bericht:

Die EBS-Deutschland e.V. weist darauf hin, dass die Forschungen zur Mikrovermehrung sicher weitergehen und der Stand der Technik sich möglicherweise verbessern könnte.  Eine erneute Bewertung bleibt daher vorbehalten, bis dahin gelten aber die oben skizzierten Empfehlungen.

&nb

Gerhard Sieber (Präsident der EBS-Deutschland) und Dr. Steffen Greiner 
Bambus:Bambus aktuell 2015

Rufa von Bamboo Select im 8. Jahr. Höhe 1 Meter

Bambus: Ein Hauch von Asien im Garten

Bambus:Bambus aktuell 2015

Blickdicher Sichtschutz mit Fargesia nitida 'Fontäne'

Endlich wachen die Garten-Redakteure auch bei uns auf.

Textauszug vom NDR am 30. Juli 2015:

Asiatisches Flair im Garten - mit Bambus wird dieser Wunsch wahr. Doch das Gras sorgt nicht für nur das gewisse Extra, es ist zudem immergrün und eignet sich hervorragend als Sichtschutz. Wer beispielsweise keine Lust auf eine klassische Hecke aus Thuja oder Eibe hat, kann Bambus pflanzen. Das Angebot ist riesengroß: Es reicht von Bodendeckern, die maximal 30 Zentimeter groß werden, bis hin zu hochwachsenden Arten, die selbst in kälteren Gefilden bis zu zehn Meter in die Höhe sprießen. Auch bei Größe und Farbe der Blätter ist die Auswahl groß. Bambus ist optisch nie aufdringlich, lässt sich mit vielen Pflanzen kombinieren. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Sorte ausreichend winterhart ist.

Die Wurzelstöcke der winterharten und robusteen Fargesia-Arten bilden keine Ausläufer, sondern entwickeln sich horstartig, sie wachsen also kompakt.

Rhizomsperre für Flachrohrbambus notwendig

Bambus:Bambus aktuell 2015

Phyllostachys aureosulcata 'Aureocaulis' mit gelben Halmen wächst in der Regel überall

Ausläufer treibender Bambus, wie Phyllostachys mit Höhen bis über 7 Meter und der dekorative Breiblattbambus. Pseudosasa japonica, benötigen eine Rhizomsperre. Die Phyllostachys-Arten bilden lange sogenannte Rhizome, sodass sich die Pflanze ungewollt im gesamten Garten und auch zum Nachbarn hin ausbreitet. Hier ist eine sehr gute Rhizomsperre unbedingt erforderlich.
Um das zu vermeiden, sollte man beim Einpflanzen unbedingt eine Rhizomsperre um die gesamte Pflanzfläche einbauen um die Ausbreitung der Rhizome zu verhindern. Zu empfehlen ist eine zwei Millimeter dicke Folie aus Hochdruck-Polyethylen (HDPE). Das Material ist als Rollenware im Fachhandel erhältlich. Die Folie sollte - je nach Pflanze - mindestens 70 Zentimeter breit sein, besser 100 Zentimeter. Die Größe der Pflanzfläche richtet sich nach der Bambusart. Je höher der Bambus wächst umso mehr Platz wird benötigt. Wichtig dabei: Die Sperre nicht ganz eingraben. Fünf bis zehn Zentimeter sollten die Ränder der Sperre aus dem Boden ragen, damit die Bambuswurzeln nicht darüberklettern können. Die beiden Enden der Folie mit einer Alu-Sicherheitsschiene verschrauben, damit die Rhizom die Folie nicht durchwandern kann.

 

Weiterer Infos des NDR

Nachhaltiger Bambus

Immer häufiger findet der Rohstoff Bambus Verwendung.

Viel zu häufig werden die lebenden Stäbe nur zu Modeartikel verarbeiet. Bambus liegt voll im Trend und so springen viele Firmen 'auf diesen Zug auf'. Der Bambusboom hält unvermindert an und überall werden Produkte aus Bambus angeboten. Das nachwachsenden Material steht leider nicht mehr unbegrenzt zur Verfügung. Die Bambuswälder in Südostasien sind fast gerodet und vielerorts sind die Flächen längst von den Oelpalmen-, Ananas- und anderen Pflantagen verdrängt worden.
Schon seit 10 Jahren weise ich auf diese Mißwirtschaft hin, aber auf mich wird ja leider nur höchst selten gehört. Eine lobenswerte Ausnahme ist die Firma Melitta, die die Produktion von Filtertüten aus Bambus schnell eingestellt hat. Nun wird Toilettenpaier aus Bambus vermarktet und was folgt als nächstes? Es wird nicht mehr lange dauern bis auch die letzten Bambuswälder vernichtet sind, ebenso wie die Rodung der Regenwälder kaum zu stoppen ist, dabei ist es so einfach.
Die Erde braucht uns nicht, wir brauchen die Erde

 Bambus wird schon seit Jahrtausenden von den Menschen als Ausgangsmaterial für die verschiedensten Dinge genutzt. Seitdem der Begriff ökologische Nachhaltigkeit immer größere Bedeutung in der öffentlichen Wahrnehmung bekommt, erlebt Bambus einen neuen Aufschwung. Die Gründe sind einfach: Bambus ist keine Holzart, sondern gehört botanisch zur Gruppe der Gräser, was sein enormes Wachstum erklärt. Einige Bambusarten können innerhalb eines Monats bis zu 10 Meter Höhe erreichen. Bambus ist zwar einerseits sehr elastisch und biegsam, andererseits aber auch stabil genug, um größerem Druck standzuhalten.

Diese Eigenschaften machen Bambus zum idealen Ausgangsmaterial für ganz verschiedene Produkte: Von Textilien über Baumaterial bis hin zu medizinischen Anwendungen, die Möglichkeiten, die sich durch den Einsatz von Bambus bieten, sind nahezu unbegrenzt.

Weitere Infos

Bambus:Bambus aktuell 2015

Auf folgende Produkte könnte verzichtet werden

Bambus:Bambus aktuell 2015

Natürliche Verwendung ist sinnvoll.

Von den abgebildeten Produkten leben ganze Regionen in Asien und Südamerika..

Bambus:Bambus aktuell 2015
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Bambus:Bambus aktuell 2015
Bambus:Bambus aktuell 2015

Die Hitzewelle ab Anfang Juli...

...macht den Fargesia Arten/Sorten sehr zu schaffen. Die Pflanzen stammen aus den Bergregionen in China und sind an unsere heißen Sommer mit der trockenen Luft nicht gewöhnt. Sie schützen sich jetzt durch Blattrollen vor der Hitze.  Jetzt morgens früh oder abends spät den Boden d.h. den Wurzelbereich der Pflanzen feucht halten. Gerne auch abduschen.

 

Bambus:Bambus aktuell 2015

Als Kübelpflanze vor ...

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...nach dem wässern.

20. Juni: Trockenschäden an Phyllostachys.

Nicht gewässsert, kaum Niederschläge, sandiger Boden, dann sollte man sich nicht wundern, wenn die Blätter von Phyllostachys vivax langsam vertrocknen.

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Nähe Hannover

16. Juni: Bambus mit Clematis.

Mit Clematis gelingt ein wunderschöne Kombination. Die dichte Blattmasse der Arten/Sorten von Fargesia wird durch die farbenfrohen Clematis aufgelockert.

Bei Neupflanzungen der Fargesien denken Sie gleich daran, dass die wüchsigen Fargesia Sorten sich auch schneller verbreitern. Die Clematis, auch andere Begleitpflanzen, wie Hosta und andere Stauden sollten in einem Abstand von 50 bis 100 Zentimeter gepflanzt werden. In der Regel werden die Clematis im Herbst oder im zeitigen Frühjahr heruntergeschnitten. Erwerben Sie nur Clematissorten mit Sortenschutz, sonst könnten sie nach 2-3 Jahren von der Clematiswelke und andere Krankheiten befallen werden.

Bambus:Bambus aktuell 2015

Fargesia 'Dragon King' mit Clematis und Rosen an einem regnerischen Tag Ende Juni 2015 ...

Bambus:Bambus aktuell 2015

an einem sonnigen Tag Mitte Juni.

Bambus:Bambus aktuell 2015
Bambus:Bambus aktuell 2015
Bambus:Bambus aktuell 2015
Bambus:Bambus aktuell 2015
Bambus:Bambus aktuell 2015
Bambus:Bambus aktuell 2015
Bambus:Bambus aktuell 2015
Bambus:Bambus aktuell 2015

Mitte Juni: Neue Triebe verkümmern.

Schnell zu erkennen an den verkürzten Internodien = Halmabschnitte.

Nach einigen Jahren Standzeit beginnen sich dickere Hakme zu entwickeln und es sollte ausreichend gewässert werden. Ohne eine ausreichende Wasserversorgung kann Ihr Bambus die Halme nicht voll entwickeln und sie verkümmern.

Bambus:Bambus aktuell 2015

Erste Anzeichen von Wassermangel, die kurzen Internodien ...

Bambus:Bambus aktuell 2015

Ein, zwei Halme sind vertrocknet, die anderen wachsen nach dem Regen weiter.

Bambus:Bambus aktuell 2015

Bei den 2 Halmen links ist die Sptitze vertrocknet, die Halme härten trotzdem aus, werden aber nicht höher.

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Vertrocknete Halme.

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Trockenschäden an ...

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...Phyllostachys ...

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vivax 'Aureocaulis'...

Bambus:Bambus aktuell 2015

...die Halme waren schon leicht abgeknickt, wachsen aber weiter in die Höhe.

Mitte Juni: Noch ist Zeit die Fargesia Sorten zu schneiden, denn ...

... in diesem Jahr treibt Bambus viel später aus. Je mehr Sie Ihre Bambushecken oder zu groß gewordenen Solitärs schneiden, um so dichter wird die Blattmasse. Das klappt nicht nur bei den guten Sorten von Fargesia, sondern auch bei den Ausläufer treibenden Arte/Sorten wie Phyllostachys und andere. Die Bodendecker können vor dem Neuaustrieb bis zum Boden heruntergeschnitten werden.

Meine Pflanzen werden ausreichend mit Wasser versorgt und danken es mir mit voller Laubmasse und sehr gutem Jahreszuwachs.

2 Beispiele aus meinem Garten sehen Sie auf nachfolgendenden Bildern.

Bambus:Bambus aktuell 2015

Fargesia nitida 'Jiuzhaigou-Geneve' ist mir im Okt. 2015 schon wieder zu hoch geworden ...

Bambus:Bambus aktuell 2015

direkt nach dem Schnitt am 8. Juni

Bambus:Bambus aktuell 2015

In meinem Garten sind alle Fargesien wüchsig und die 'Jiuzhaigou' ...

Bambus:Bambus aktuell 2015

wächst trotz des jährlichen Rückschnitts immer wiedert auf 3,5 Meter Höhe.

Bambus:Bambus aktuell 2015

Direkt nach dem Rückschnitt auf 2,2 Meter Höhe am 12. Juni 2013 ...

Bambus:Bambus aktuell 2015

am 1. Juli treiben schon wieder 39 neue Halme.

Bambus:Bambus aktuell 2015

Fargesia nitida 'Fontäne' hatte ich ...

Bambus:Bambus aktuell 2015

im letzten Jahr nicht geschnitten.

Bambus:Bambus aktuell 2015

Direkt nach dem Schnitt Anfang Juni 2012. Nach gut 14 Tagen ist von den Schnitt nichts mehr zu sehen.

Mitte Mai 2015: Schäden durch Ausläufer treibende Bambusse!

Nähe Köln hat ein Phyllostachys die Keller wand sehr stark beschädigt. Der Bambus wurde mit einem Bagger entfernt.

Bambus:Bambus aktuell 2015
Bambus:Bambus aktuell 2015

Anfang Mai 2015: Blattläuse greifen an.

Wie in jedem Frühjahr, die Blattläuse sind bei genauerem Hinsehen auf vielen Pflanzen im Garten zu entdecken.

Besonders auf den grünen Blättern vieler Bambusarten fallen die gelben Blattläuse besonders gut auf. Auf jeden Fall ist eine Bekämpfung der Blattläuse erforderlich. Infos zu diesem Thema finden Sie hier 

Weiteres zu dem Thema Blattläuse hier Thema

Bambus:Bambus aktuell 2015

Deutlich und leicht auf den grünen ...

Bambus:Bambus aktuell 2015

Bambusblättern zu erkennen

2. April: Winter vorbei, jetzt die Windschäden an den Blättern.

Den Bambuspflanzen bleibt aber auch nichts erspart. Die Pflanzen waren aufgrund des zu milden Winters laufend im Sress. Normal benötigen besonders die Fargesia Arten/Sorten einen 'Winterschlaf' bzw. Winterruhe.

Ich hatte mal erwähnt: Der größte Feind des Bambus ist der Wind. Normale Windstärken sind eigentlich kein Problem. Nur lang anhaltende Stürme und Orkanböen lassen die Blattspitzen austrocknen, also absterben oder fransen die Blätter aus. So bleibt nur zu hoffen, das es endlich wärmer wird, damit die Bambuspflanzen neue Blätter und Halme ausbilden können.

Bambus:Bambus aktuell 2015

Sturmschäden an ...

Bambus:Bambus aktuell 2015

Fargesia murielae 'Bimbo'...

Bambus:Bambus aktuell 2015

Fargesia 'Evergreen'.

Bambus:Bambus aktuell 2015

Wenig Schäden an den kleinen Blättern der 'Jiuzhaigou 1'.

Bambus:Bambus aktuell 2015

Über niedrige Hecken fegt der hinweg 'Freds Mini'.

15. Februar 2015: Blattrollen an den Fargesia Arten/Sorten

Bei zum Teil noch gefrorenen Böden und am 17. Februar 30°, am 18. Februar 25° in der Sonne schützen sich fast alle Fargesia durch das Einrollen der Blätter vor der Verdunstung.

6 Jahre alte Hecken rollen zwar weniger und erholen sich wesentlich schneller, als im letzten Jahr gepflanzte Fargesien.

Kein Blattrollen an Fargesia robusta in Sorten und Fargesia rufa.

Bambus:Bambus aktuell 2015

6 Jahre alte Sichschutzhecke mit Nitida 'Jiuzhaigou1' .

Bambus:Bambus aktuell 2015

Fargesia murielae 'Flamingo'

Bambus:Bambus aktuell 2015

'Freds Mini' im 2. Jahr.

Bambus:Bambus aktuell 2015

Nitida-Mini geschnitten im 3. Jahr.

Bambus:Bambus aktuell 2015

Nitida 'Fontäne im 7. Jahr.

Bambus:Bambus aktuell 2015

Fargesia 'Evergreen' im 2. Jahr.

Bambus:Bambus aktuell 2015

Fargesia 'Blue Dragon' im 2. Jahr rollt am wenigsten.

Bambushecken: Grenzsabstände in Baden-Württemberg

Für Hecken gelten folgende Grenzabstände in Baden-Württemberg:

...bis 1,0 Meter 25 Zentimeter

...bis 1,5 Meter 50 Zentimeter

...bis 2,0 Meter 75 Zentimeter

...über 2 Meter einen um das Maß der Mehrhöhe größeren Abstand als 0,75 m

Die vor dem In-Kraft-Treten dieser Gesetzesänderung angepflanzten Hecken, die am Tage des In-Kraft-Tretens dieser Gesetzesänderung am 6. August 2003 den nach § 45 vorgeschriebenen Grenzabstand nicht einhalten, sind bis zu der an diesem Tage erreichten Höhe zu dulden, wenn ihr Grenzabstand bis zu diesem Tage rechtmäßig war.

Erläuterungen

Unter Hecken versteht man Gruppen gleichartig wachsender Gehölze, die in langer schmaler Erstreckung aneinandergereiht sind. Wesentlich ist dabei die Geschlossenheit der Pflanzkörper unter sich und der Verbund zu einer wandartigen Formation, wobei sich der Dichtanschluss der einzelnen Pflanzen aneinander auf den überwiegenden Teil der Vertikalen und nicht nur auf ein kleines Teilstück erstrecken muss.

Es können die verschiedensten Baum- und Straucharten als Hecke gezogen werden. Hecken können aus mehr als nur einer einzigen Pflanzenart bestehen.

 

Weitere Infos hier

Blattrollen bei Fargesia nitida 'Jiuzhaigou' und 'Blue Lake'.

Das lieben alle Typen von den weit verbreiteten Typen der Jiuzhaigou's gar nicht. Gefrorenen Boden und Sonne. 

Besonders im ersten Jahr sollten sie mit Winterschutzvlies vor den Sonnenstrahlen bei gefrorenen Böden locker umwickelt werden. Erst nach ca. 5 Jahren Standzeit hört das Einrollen der Blätter in der Regel auf. Die Ursache liegt an den wesentliche höheren oderirdischen Temperaturen, als im Boden. Die Wurzeln der Pflanzen liegen im Eis und können die Blätter nicht mit Wasser versorgen.

Bambus:Bambus aktuell 2015

Komlett eingerollte Blätter ...

Bambus:Bambus aktuell 2015

im ersten Standjahr ohne Vlies.

5. Februar: Das war bisher kein idealer Winter für die beliebten Fargesia- Arten und Sorten.

Der Frühjahrszuwachs nach dem milden Winter wird in der Regel zwar größer ausfallen und den Pflanzenbesitzern mehr neue und höhere Halme bescheren, dafür haben die Blätter bei den wechselnden Temperaturen mit viel Sonne und Wind zum Teil sehr gelitten.

Besonders bei Pflanzungen nach dem Sommer waren die Pflanzen nicht optimal eingewurzelt, um die volle Blattmasse mit Wasser und Feuchtigkeit bei den viel zu warmen Temperaturen zu versorgen. Wind und Sonne schädigen die Blätter bei diesen Temperaturen mehr, als in kälteren Wintermonaten, in denen sich die Pflanzen dann im 'Winterschlaf' befinden.

Trotz der milden Temperaturen sollte erst gepflanzt werden, wenn die Nachtemperaturen nicht unter 5° liegen und die Böden sich etwas erwärmt haben.

Wie an Hand der 2 Bilder deutlich erkennbar ist, schützt sich eine geschnittene Bambushecke besser gegen Blattschäden in der kalten Jahreszeit.

Bambus:Bambus aktuell 2015

'Jiuzhaigou' Hecke ohne Schnitt ...

Bambus:Bambus aktuell 2015

geschnittene 'Jiuzhaigou' Hecke.

24. Januar: Fargesien rollen die Blätter

Die Wintersonne und der milden Winter mit wechselnden Temperaturen sind der Grund zum Blattrollen bei Fargesia und Co.

In vielen Regionen sind die Temperaturen von 12 bis auf -10° innerhalb weniger Tage gefallen. Der Schnee verhindert in vielen Regionen ein schnelles auftauen der Böden. So steht er oberirdische Pflanzenteil in der 'Wärme', während die Wurzel noch eingefroren sind und kein Wasser transportieren können. So rollen einige Fargesia-Arten die Blätter und schützen sich so vor der Verdunstung.

Keine Bange, in kurzer Zeit entrollt sich die Blattmasse wieder.

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Blattrollen schützt die Blätter.

Bambus:Bambus aktuell 2015

Schon nach wenigen Tagen sind die Blätter weider entrollt.

Fargesien im Januar Nähe Frankfurt.

Die Pflanzen auf den nachfolgenden 6 Bilder stehen im Winter sonnig. In der übrigen Jahreszeit unter großen Bäumen.

Bambus:Bambus aktuell 2015

'Jiuzhaigou 1' verliert im Winter ...

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am sonnigen Standort viel mehr Blätter ...

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als im Halbschatten.

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Fargesia scabrida im 13. Jahr mit 3,5 Meter Höhe im Halbschatten.

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Robusta 'Cambell' mit 4 Meter Höhe im Halbschatten wirft hier mehr Blätter ab.

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Dem in Norddeutschland wunderschönen 'Bimbo' ist es hier zu sonnig und zu warm.

Anfang Januar: Grenzabstände für Pflanzungen in Berlin

Im Berliner Nachbarrechtsgesetz werden die Grenzabstände klar geregelt. In den Paragrafen 27-35 die Grenzabstände von Anpflanzungen vorgegeben.
Bei Hecken und Gehölzen beträgt der Mindestabstand von der Grundstücksgrenze nur 50 Zentimeter bei Pflanzen bis 2 Meter Höhe. Bei höheren Anpflanzungen ist ein Mindestabstand von 1 Meter einzuhalten.

Lesen Sie hier den Bericht aus der Berliner Morgenpost.

Zur Sicherheit fragen Sie bei dem Grünflächenamt nach. Angaben ohne Gewähr!

Bambus:Bambus aktuell 2015

Phyllostachys müssen an der Grenze auf 2 Meter Höhe zurück geschnitten werden.

Bambus:Bambus aktuell 2015

Bei 1 Meter Grenzabstand soll die Höhe erlaubt sein. Höhe



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Die angegebenen Werte (Höhe, Winterhärte etc.) sind Durchschnittswerte, die je nach Standort erheblich voneinander abweichen können und gelten nicht für Bambus im Kübel. So wird ein Phyllostachys vivax 'Aureocaulis' im norddeutschen Küstenbereich und Dänemark selten über 5 Meter hoch, während diese Sorte z. B. in Süd-West-Deutschland bereits nach ein paar Jahren diese Höhe erreicht. In den wärmeren Regionen unseres Landes schon nach ca. 7 Jahren mehr als 8 Meter hoch sein kann.
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Fred Vaupel im Frühjahr 2005

 


 
 

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